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Im Folgenden finden Sie aktuelle News aus dem Forum Nachhaltiges Palmöl, Hinweise zu anstehenden Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Nachhaltiges Palmöl.

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NEWSLETTER

FONAP - Newsletter I 2022 | Direktlink / Share

 Sehr geehrte Palmölinteressierte,

welche Fortschritte und Neuigkeiten gibt es rund um nachhaltiges Palmöl? Und was passiert aktuell im Forum Nachhaltiges Palmöl?

Nach zwei Jahren voller virtueller Treffen und Videokonferenzen war die Freude groß, am 12. Mai im Rahmen der FONAP Mitgliederversammlung erstmals wieder in Präsenz zusammenkommen zu können. Auf der Tagesordnung der Veranstaltung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) standen unter anderem die nationalen und europäischen Gesetzgebungsverfahren im Zusammenhang mit nachhaltigen Agrarlieferketten.

Ein Jahreshighlight markierte der Start des neuen FONAP-Mitgliedsprojekts in Indonesien am 1. März. Was ist bislang im Tanjung Jabung Barat Distrikt geschehen? Wir informieren Sie über den Projektstart und zeigen erste Eindrücke aus der Projektregion. Zudem teilen wir mit Ihnen die neuesten Aktivitäten und Partnerschaften unserer Mitglieder mit Bezug zu nachhaltigem Palmöl sowie die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA).

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Kennen Sie bereits unseren Twitter-Kanal? Seit Neuestem finden Sie uns auch auf LinkedIn. Schauen Sie vorbei!

 

Kurz+Info

+Mitgliederversammlung am 12.05.2022 in Berlin und digital

Ein Wiedersehen, das wir uns schon sehr lange gewünscht haben: Neben aktuellen vereinsrelevanten Prozessen und Themen standen bei der jährlichen FONAP-Mitgliederversammlung die nationalen und europäischen Gesetzgebungsverfahren im Zusammenhang mit nachhaltigen Agrarlieferketten im Vordergrund.

Eindrücke von der FONAP Mitgliederversammlung © Frederic Schweizer

 Eindrücke von der FONAP - Mitgliederversammlung. © Frederic Schweizer

Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Manuela Rottmann vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Unterabteilungsleiterin Anke Oppermann vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstrichen die wichtige Bedeutung von Multiakteurspartnerschaften wie FONAP, um globale Agrarlieferketten nachhaltig zu gestalten und Krisen gemeinsam zu bewältigen.

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Manuela Rottmann (BMEL) betonte die Bedeutung von Multiakteurspartnerschaften für die nachhaltige Gestaltung von Agrarlieferketten. © Frederic Schweizer

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Manuela Rottmann (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) unterstrich Nachhaltigkeit als grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsfähige Rohstoffversorgung.© Frederic Schweizer

Eine vertiefende fachliche Einordnung des Legislativvorschlags der Europäischen Kommission zu entwaldungsfreien Lieferketten kam von Matthias Schwoerer, Leiter des Referats für Europäische und Internationale Waldpolitik im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Eine Pressemitteilung des Ministeriums anlässlich der Mitgliederversammlung mit dem Titel "Zertifiziertes Palmöl zahlt sich aus: Nachhaltigkeit ist zentrale Voraussetzung für eine zukunftsfähige Rohstoffversorgung" finden Sie finden Sie hier.

 Unterabteilungsleiterin Anke Oppermann BMZ

Unterabteilungsleiterin Anke Oppermann (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) betonte die Bedeutung von Multiakteurspartnerschaften für die nachhaltige Gestaltung von Agrarlieferketten. © Frederic Schweizer

Ein Kernelement der UN-Leitprinzipien zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten ist die Ermittlung möglicher Risiken durch die Unternehmen. Friedel Hütz-Adams und Irene Knoke vom SÜDWIND-Institut für Ökonomie und Ökumene erarbeiten aktuell im Auftrag des FONAP einen Handlungsleitfaden zur Risikoanalyse im Palmölsektor. Den ersten Entwurf präsentierten die Forschenden im Rahmen der Mitgliederversammlung und traten anschließend mit den FONAP-Mitgliedern in einen initialen Austausch. Weitere interne Konsultationsrunden mit der Mitgliedschaft folgen bis zur finalen Veröffentlichung des Leitfadens, voraussichtlich Ende des Jahres.

Max Webers und Philipp Arbter von COLIPI präsentieren ihre Innovation eines CO2-neutralen Bioprozesses zur Herstellung von Ölen auf Hefebasis. © Frederic Schweizer

Max Webers und Dr. Philipp Arbter von COLIPI präsentieren ihre Innovation eines CO2-armen Bioprozesses zur Herstellung von Ölen auf Hefebasis. © Frederic Schweizer

Palmöl aus dem Reagenzglas? Das Hamburger Start-Up COLIPI hat einen CO2-armen Bioprozess zur Produktion verschiedener Öle mittels Fetthefen auf Basis nachwachsender Rohstoffe entwickelt. Das Ergebnis: Alternativen zu pflanzlichen Ölen wie Palmöl für die Kosmetik- und Lebensmittelindustrie. Von den Gründern des Start-Ups erfuhren die FONAP-Mitglieder, welche Prozesse dahinterstecken und was das Laboröl für die Zukunft von Öl-Importen bedeuten könnte.

 

+ Fortschrittsbericht 2021: Mitgliederabfrage läuft

Zentrales Instrument des FONAP ist die öffentliche Selbstverpflichtung: Die Mitglieder verwenden ausschließlich nachhaltig zertifiziertes Palmöl, Palmkernöl sowie deren Derivate und Fraktionen in ihren Produkten. Der jährliche Fortschrittsbericht misst den Erreichungsgrad der Selbstverpflichtung und legt die Palmölnutzung der FONAP-Mitglieder transparent dar. Auch im Jahr 2020 belegten die Daten erneut: FONAP-Mitglieder sind Vorreiter auf dem Weg den deutschen Markt langfristig zu 100 Prozent zertifiziert nachhaltigem Palmöl zu transformieren. Die Abfrage zur Erfüllung der öffentlichen Selbstverpflichtung im Jahr 2021 läuft aktuell noch bis Ende Juni. Wir informieren Sie wie immer auf unserer Webseite sowie auf Twitter und LinkedIn, zur Zielerreichung der FONAP Mitglieder für das Jahr 2021. 

Die Anwendung von Palmöl, Palmkernöl und Derivaten/Fraktionen innerhalb der FONAP-Mitgliedschaft nach den verschiedenen Handelsoptionen in 2020.

Zum Fortschrittbericht 2020 gelangen Sie hier.

 

+Über Zertifizierung hinaus: FONAP Mitglieder verabschieden neue Zusatzkriterien

Im vergangenen Jahr einigten sich die Mitglieder des FONAP darauf, ihre ökologische und soziale Selbstverpflichtung durch weitere freiwillige Zusatzkriterien zu ergänzen. Dieser Schritt zeigt erneut, dass der Verein über die von ihm akzeptierten Standardsysteme – wie dem RSPO – hinausgeht und hohe Anforderungen an die Produktion und Nachhaltigkeit in der Palmöl-Lieferkette stellt.

Die neuen Zusatzkriterien beinhalten den aktiven Schutz der Artenvielfalt in Anbaugebieten durch die Minderung negativer Auswirkungen der Palmöl-Bewirtschaftung auf Ökosysteme. Außerdem wollen sich die Mitglieder verstärkt für die Unterstützung und Integration von Kleinbäuerinnen und -bauern in globale Lieferketten einsetzen und ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht wahrnehmen.

 

Die konkrete Messbarmachung der neuen Zusatzkriterien wird aktuell von den Mitgliedern in einem partizipativen Prozess erarbeitet und soll Ende des Jahres vorliegen.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den neuen FONAP-Zusatzkriterien.

 

+Start des neuen FONAP-Mitgliedsprojekts

Entwaldung ist ein Problem von globaler Tragweite. Die FONAP-Mitglieder arbeiten deshalb seit mehr als fünf Jahren daran, die Palmöllieferkette nachhaltiger zu gestalten und gezielt Verbesserungen in den Produktionsländern zu erwirken. Mit dem neuen, mittlerweile zweiten Mitgliedsprojekt unterstreichen viele Mitglieder diese Bemühungen mit einer freiwilligen Finanzierung und leisten einen sichtbaren Beitrag zur Unterstützung von Kleinbäuerinnen und -bauern vor Ort.

Eine Frau überquert den Fluss des Dorfes Sungai Rotan. © Wahdi Septiawan, Yayasan Setara Jambi

Eine Teilnehmerin überquert den Fluss des Dorfes Sungai Rotan © Wahdi Septiawan, Yayasan Setara Jambi

Gemeinsam mit dem indonesischen Palmölforum für Kleinbäuer*innen FORTASBI verwirklichen die FONAP-Mitglieder das Projekt auf Sumatra in der Provinz Jambi. Unter dem Leitsatz „Von nachhaltigem Palmöl zu nachhaltigen Landschaften“ unterstützt das Projekt Kleinbäuerinnen und -bauern darin, ihre Ölpalmenplantagen nachhaltig zu bewirtschaften. Durch sogenannte „soziale Forstwirtschaft“ werden ökologische und soziale Ziele verfolgt: Die Teilnehmenden erschließen durch den ergänzenden Anbau heimischer Nutzpflanzen wie Kaffee und Lichtnüssen zusätzliche Einkommensquellen und tragen zum Walderhalt bei. Ein besonderer Schwerpunkt des zunächst auf zwölf Monate angesetzten Projekts ist die gezielte Förderung von Frauen in der Dorfgemeinschaft: 70 Teilnehmerinnen ziehen die verwendeten Pflanzensetzlinge, mit deren Verkauf sie ihr Einkommen verbessern können.

Zwei teilnehmende Kleinbauern des Dorfes Sungai Rotan © FORTASBI/FONAP

Herr Darwin und Herr Rizal arbeiten in der Nähe des Dorfes Sungai Rotan © FORTASBI/FONAP

Um die Wasserqualität des örtlichen Flusses Pengabuan zu verbessern, werden außerdem breitere pflanzliche Randstreifen entlang des Ufers angelegt. Zusätzlich fördert ein regeneratives Landwirtschaftskonzept im Ölpalmenanbau die Bodengesundheit: Auf Demonstrationsflächen lernen die teilnehmenden Bauern und Bäuerinnen biologischen Dünger und Humus aus Kuhmist und leeren Palmölfruchtbündeln herzustellen.

Ausführliche Informationen sowie Updates zum neuen Mitgliedsprojekt finden Sie hier sowie auf unserem Twitter- und LinkedIn-Kanal.

 

+Neues aus der FONAP Mitgliedschaft

  

Kao Corporation: Unterstützung von Kleinbäuerinnen und -bauern in Indonesien

Seit Oktober 2020 arbeitet die Kao Corporation mit den beiden Unternehmen Apical Group und Asian Agri daran, eine nachhaltige Lieferkette für Palmöl aufzubauen und durch das SMILE-Programm (Smallholder inclusion for better livelihood & empowerment) die Produktivität von Palmöl-Kleinbäuerinnen und -bauern in Indonesien zu verbessern und sie im Erwerb der RSPO-Zertifizierung zu unterstützen. Außerdem führt Kao unabhängig von SMILE eine Umfrage unter Kleinbäuerinnen und -bauern in Indonesien durch, um im Sommer 2022 einen Beschwerdemechanismus einzurichten.

 Informationen zum Fortschritt des Projektes finden Sie hier.

 

  

Peter Greven: Verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen fest in der Firmenphilosophie verankert

„Seit 2010 sind wir Mitglied im Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) und stellen seit 2013 RSPO Mass Balance (MB) und Segregated (SG) zertifizierte Produkte her. Im Jahr 2018 haben wir unsere Produktlinie LIGAFOOD® komplett auf RSPO MB zertifizierte Fettsäure umgestellt. Zum 01. Januar 2022 sind wir noch einen Schritt weiter gegangen und haben unsere Produktlinien LIGAMED®, LIGAFEED® und PALMSTAR® ebenfalls auf RSPO MB zertifizierte Fettsäure umgestellt. Alle Produkte der Marken LIGAMED®, LIGAFOOD®, LIGAFEED® und PALMSTAR® sind jetzt ausschließlich in zertifizierter Qualität verfügbar.“

 

  

BASF: Zertifizierte Beschaffung auch bei wesentlichen Zwischenprodukten

BASF nutzte im Jahr 2021 rund 243.000 Tonnen Palmöl und Palmkernöl sowie deren Derivate für die Kosmetik-, Wasch-, Reinigungs- und Nahrungsmittelindustrie. Ihre freiwillige Selbstverpflichtung, ausschließlich RSPO-zertifiziertes Palmöl und Palmkernöl zu beziehen, haben sie damit erneut erfüllt. Nun konzentriert sich der Chemiekonzern voll und ganz auf den anderen Teil der Selbstverpflichtung aus dem Jahr 2015: Die Ausweitung der zertifizierten Beschaffung auf die wesentlichen Zwischenprodukte wie Fettalkohole und Fettsäuren bis 2025. Ende 2021 konnte das Unternehmen 96% der Gesamtmenge an palmbasierten Rohstoffen bis zur Ölmühle zurückverfolgen.

 

  

Beiersdorf und WWF: Ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz durch strategische Partnerschaft

Beiersdorf und der WWF Deutschland weiten ihre seit 2016 bestehende strategische Partnerschaft aus, indem sie auf folgende neue Schwerpunkte setzen: Klimaschutz, verantwortungsvolles Wassermanagement, kreislauffähige Materialien und nachhaltige Landnutzung. Der WWF berät das Hautpflegeunternehmen bei der Ausweitung bestehender und der Definition zusätzlicher Zielsetzungen, um den holistischen Nachhaltigkeitsansatz des Unternehmens zu stärken.

 

  

Solidaridad arbeitet an 100% entwaldungsfreiem Palmöl aus Kolumbien

Mit ihrem neuen Programm, dem Sustainable Origin Accelerator for Palm Oil (SOAPS), unterstützt FONAP-Mitglied Solidaridad den Anbau von nachhaltigerem, entwaldungsfreiem Palmöl in Kolumbien. Die Durchführung erfolgt zusammen mit Satelligence, einem niederländischen Unternehmen für Remote Sensing. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von satellitengestützten Daten, um Veränderungen der Vegetation in der Nähe von Ölpalmplantagen in Echtzeit festzustellen. 

Das Programm wird unterstützt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem kolumbianischen Verband der Ölpalmerzeuger*innen, FEDEPALMA. Lesen Sie hier mehr dazu. Hier finden Sie zusätzliche Informationen zu Solidaridad Deutschland e.V.

 

      

Ferrero und Sustainable Agriculture Network (SAN): Entwicklung neuer naturbasierter Lösungen für einen verbesserten Ölpalmenanbau

2020 lancierte Ferrero zusammen mit SAN ein Pilotprojekt in Malaysia, das Palmölproduzierende darin unterstützt durch integrierte Schädlingsbekämpfung die biologische Vielfalt vor Ort zu schützen. Für schädlingsfressende Nutzinsekten wurde innerhalb der Ölpalmplantagen Lebensraum geschaffen. Das Projekt identifizierte (Fort-)Bildungschancen von Kleinbäuerinnen und -bauern in Bezug auf den Einsatz von risikoärmeren Pestiziden, Praktiken zur Bodenerhaltung und angemessene Abfallentsorgungseinrichtungen. In den nächsten drei Jahren unternehmen die Projektpartner weitere Schritte zur Erforschung und Optimierung zusätzlicher Lösungen für ein gesundes und biodiverses Palmölproduktionssystem.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

        

ISCC: Nachhaltige Palmöl-Lieferketten mit der ISCC-Zertifizierung

2021 wurden 6,45 Millionen Tonnen nachhaltiges Palmöl auf 1,9 Millionen Hektar Fläche unter ISCC zertifiziert. Im Vergleich zum Vorjahr (5,7 Millionen Tonnen Palmöl auf 1,69 Hektar) hat sich somit die zertifizierte Menge an Palmöl und Fläche erneut erhöht. Um selbstständige Kleinäuerinnen und -bauern bei der Zertifizierung zu unterstützen, bietet ISCC ein eigens dafür konzipiertes Online-Training an. ISCC ist als Partner des Food Security Standards (FSS) mit WWF, dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) und der Welthungerhilfe im Austausch. Systemnutzer der ISCC Zertifizierungen können den FSS ebenfalls umsetzen. Dadurch unterstützen ISCC-Systemnutzer das Menschenrecht auf angemessene Nahrung und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Weitere Informationen über ISCC finden Sie hier.

 

+Studie der Universitäten Wageningen und Prag zu Nahrungsfetten und  ihren Auswirkungen auf die menschliche Ernährung

Eine aktuelle Studie der Universität Wageningen und der Karls-Universität in Prag liefert neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von Ölen und Fetten in der Nahrung auf die menschliche Ernährung und die Umwelt. Anstatt einer generellen Verurteilung aller Fette als mögliche Gesundheitsrisiken, unterstreichen die Forschenden die Bedeutung von Fetten für eine gesunde Ernährung, insbesondere bei unterernährten Menschen, und die Notwendigkeit, eine kluge Wahl zwischen pflanzlichen und tierischen Fettquellen im Hinblick auf die Gesundheit des Planeten und des Menschen zu treffen.

 Palmöl und Gesundheit

Douglas Sheil, Hauptautor und Professor an der Universität Wageningen unterstreicht: „Auf unserer Suche nach gesunden Lebensmitteln stelle ich immer wieder fest, dass wir allzu bereitwillig einfache Antworten akzeptieren, wie etwa die Vorstellung, dass Nahrungsfette schädlich sind und dass der Verzicht auf Palmöl Wälder rettet. Konstruktive Antworten erfordern ein differenzierteres Nachdenken über die spezifischen Auswirkungen eines bestimmten Rohstoffs in einem bestimmten Kontext.“

„Fette sind wichtig für die Gesundheit, und jede Quelle von Speiseölen kann gut oder schlecht sein. Was ich in unserer Studie besonders bemerkenswert fand, ist, wie alle Bemühungen, die Art der erforderlichen Produktion zu lenken und zu verbessern, um bessere Gesundheits- und Umweltergebnisse zu erzielen, durch unzureichende Informationen untergraben werden. Und das, obwohl sich die weltweite Nachfrage nach Nahrungsölen und -fetten in den nächsten drei Jahrzehnten wahrscheinlich verdoppeln wird“, so Sheil weiter.

Die Studie verdeutlicht, dass einfache Schlussfolgerungen über Öle und Fette das Bild verfälschen können. Gesättigte Fette sind nicht unbedingt ungesund. Palmöl ist nicht unbedingt schlecht. Die Menge macht den Unterschied. Kluge Entscheidungen über die Produktion, den Handel und den Verbrauch müssen in einem breiteren Kontext getroffen werden, der berücksichtigt, wie sich die verschiedenen Öle und Fette auf die Gesundheit von übergewichtigen und unterernährten Menschen sowie auf die Gesundheit des Planeten auswirken.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der Universität Wageningen und hier zur Studie.

 

+ Initiative für Nachhaltige Agrarlieferketten (INA): Wettbewerbsfonds zur Förderung von Sorgfaltspflichten - Der Due Diligence Fund

Das Bundesentwicklungsministerium und die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) fördern mit einem neuen Wettbewerbsfonds innovative Projekte zur Erfüllung unternehmerischer Sorgfaltspflichten.

Über den Due Diligence Fund können sich Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft, zusammen mit gemeinnützigen Partnern um Fördermittel bewerben. Im Fokus stehen dabei Vorhaben, die auf bessere Lebensbedingungen von Kleinbäuerinnen und -bauern und Plantagenarbeiterinnen und -arbeitern in den Produktionsländern abzielen.

Die Bewerbungsfrist endet am 24. Juni 2022. Projekte werden mit einer Summe von bis zu 123.000 € über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten gefördert.
Der Fonds wurde im Rahmen der INA-Lunchbreak vorgestellt, deren Aufzeichnung Sie sich gerne anschauen können. Ausführliche Informationen sowie das Antragsformular zum Fonds finden Sie hier.

 

 

+ Initiative für klimagerechte Lieferketten: Auf der Suche nach innovative Projektideen für klimafreundliche Agrarlieferketten

Jetzt zeigen, wie nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz zusammengehen: Sie haben jede Menge Ideen, mit welchen innovativen Projekten Sie Ihre Lieferketten vom Regal bis zum Feld resilienter und klimaneutraler gestalten können? Dann nichts wie los: Ab sofort bis zum 20.06.2022 können Sie Ihre Projektvorschläge bei der GIZ einreichen. Der Ideenwettbewerb Initiative 4 Climate Smart Supply Chains fördert die bestplatzierten Projekte fachlich und finanziell bis zu 50 Prozent!

 

Mitmachen können internationale und lokale Unternehmen und Organisationen, die gemeinsam entlang ihrer Lieferkette etwas bewirken wollen. Bilden Sie ein Team, denken Sie groß und reichen Sie Ihre innovativen Projektvorschläge ein.

Veranstaltet wird der Wettbewerb vom GIZ-Globalvorhaben „Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in Agrarlieferketten“ im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums.

Alle Teilnahmebedingungen und weitere Infos zum Wettbewerb finden Sie unter www.initiative4climate.

 

   

+Umweltrat-Podcast diskutiert europäische Nachhaltigkeitspolitik

Komplexe Nachhaltigkeitsthemen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig ein vertieftes Expertenwissen zu vermitteln – das ist das Ziel der neuen Podcast-Reihe "Sustainability Made in Europe: A Policy Podcast on Finance, Reporting & Governance". In dem gemeinsamen Format des deutschen Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und des belgischen Nachhaltigkeitsrats (FRDO CFDD) geben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik spannende Einblicke in die wichtigsten Gesetzesinitiativen. Durch eine Mischung aus Interviews und Hintergrundinformationen erfahren die Hörerinnen und Hörer Details zu den Verhandlungen von EU-Gesetzgebungen und aktuellen Diskussionen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen. Die erste Folge beleuchtet den European Green Deal. In den folgenden Episoden stehen die EU-Taxonomie, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die neue Directive on Corporate Sustainability Due Diligence im Fokus.

 

 

PRESSESCHAU

Export von Speiseöl: Indonesien hebt Exportverbot für Palmöl auf | ZEIT ONLINE

Datum: 19.05.2022, Quelle: ZEIT ONLINE | Nachrichten, Hintergründe und Debatten

 

Natural Habitats Releases Palm Positive+, A Reference Guide - Palm Done Right

Datum: 18.05.2022, Quelle: Organic Palm Oil Benefits: Ethical Consumerism with Palm Done Right

 

Palmöl auf dem Prüfstand | Projekt Zukunft - Das Wissenschaftsmagazin | DW | 30.04.2022

Datum: 30.04.2022, Quelle: Nachrichten & Analysen: der globale Blick auf Schlagzeilen | DW

 

Addressing indirect sourcing in zero deforestation commodity supply chains (science.org)

Datum: 29.04.2022, Quelle: Science | AAAS

 

Tackling the deforestation on supermarket shelves – Global Canopy

Datum: 27.04.2022, Quelle: Global Canopy

 

Sustainable palm oil thanks to transparent supply chains (henkel.com)

Datum: 27.01.2022, Quelle: News, sport and opinion from the Guardian's global edition | The Guardian

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